Thymusdrüsen-Peptide

Thymus

Der Thymus (oder Bries) ist das Organ des lymphatischen Systems und somit der Teil des Immunsystems. Der menschliche Thymus besteht aus zwei Lappen, die verwachsen sein können oder dicht zu einander liegen. Der untere Teil jedes Lappens ist breit, und der obere ist schmal; daher kann der obere Pol der zweizahnigen Gabel ähneln (daher der Name). Der Thymus befindet liegt im oberen Teil der Brust unmittelbar hinter dem Sternum (oberes Mittelfell). Bei Neugeborenen wiegt Thymus nur 10-15 gramm. Das Wachstum des Organs dauert bis zum Beginn der Geschlechtsreifung. Zu dieser Zeit, auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung erreicht die Masse des Organs 35-50 gramm. Nach der Geschlechtsreifung wird der Thymus mit dem Alter dem Übergewicht, Atrophie und Involution ausgesetzt. Im Alter ist er kaum vom umgebenden Fettgewebe des Mittelfells zu unterscheiden. Bei der Erreichung des 75. Altersjahres beträgt die durchschnittliche Masse des Thymus nur 6 gramm. Die Verringerung der Größe des Thymus, die während der Alterung des Körpers auftritt, ist oft mit der Abnahme der Immunität bei älteren Leuten verbunden. Im Laufe der Involution verliert der Thymus nicht nur seine Funktionen, sondern auch seine Farbe.

Thymus (Thymusdrüse) – das Organ, in dem Reifung, Differenzierung und immunologische „Schulung“ der T-Zellen des Immunsystems stattfinden. Thymus produziert Hormone: Thymosin, Thymalin, Thymopoetin, Insulin-ähnlicher Wachstumsfaktor (IGF-1), humoraler Thymusfaktor – alle von ihnen sind Proteine (Polypeptide). Mit der Unterfunktion des Thymus nimmt die Immunität ab, wenn die Anzahl der T-Lymphozyten im Blut abnimmt.

Die Rolle der Thymusdrüsen-Peptide

Optimale Funktion des menschlichen Immunsystems ist direkt mit dem Zustand der Immunzellen, die im Thymus produziert werden, verbunden. Die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, dass die Gesundheit des Organismus von der Gesundheit einzelner Zellen abhängig ist. Funktionieren die Zellen gut, dann funktionieren auch die Organe und Organsysteme gut. Damit die Zellen gut funktionieren ist ihre ausreichende Versorgung mit notwendigen Vitalstoffen unumgänglich. Aber laut den letzten wissenschaftlichen Kenntnissen ist dies nicht reichend.

Bereits vor vierzig Jahren haben Medizinwissenschaftler entdeckt, dass für die normale Funktion der Zellen, unteranderem, auch ihre optimale Versorgung mit Peptiden notwendig ist. Peptide sind kleine Informationsmoleküle, kurze Ketten der Aminosäuren, die die Funktion von Genen koordinieren. Peptide werden in den Zellen verschiedener Gewebe unseres Körpers während des Proteinmetabolismus gebildet. Ihre Hauptfunktion besteht an der Aktivierung des Lesens der genetischen Information in der DNA. Solcher Weise, initiieren sie die Proteinsynthese in Zellen und regulieren deren ordnungsgemäße Funktion. Wissenschaftler haben entdeckt, dass der Mangel der Peptide im Körper zu Dysfunktion der Zellen, zellulärer Dysfunktion, beschleunigter „Abnutzung“ von Geweben, der Entwicklung der pathologischen Zustände und der beschleunigten Alterung des Körpers führt. Gleichzeitig haben sie in vielen Studien gezeigt, dass die Verwendung von Peptiden und die Beseitigung der Peptiddefizite im Körper nicht nur zur Regulierung der Zellenfunktionen beitragen, sondern auch zur Wiederherstellung der verlorenen Funktionen der Zellen.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Peptide des Thymusgewebes ist die Aktivierung des Lesens der genetischen Information der DNA in den Zellen der Thymus. Die Peptide spielen somit die Rolle des „Schlüssels der DNA“. Thymus-Peptide initiieren die Proteinsynthese in Zellen des Thymusgewebes, regulieren den Stoffwechsel in diesen Zellen und deren Aktivität. Peptide bewirken die Funktion der Zelle so, wie es biologisch notwendig ist. Wie in einem jungen, gesunden Körper.

Eine der effektiven Methoden der Kompensierung des Mangels ist die Verwendung der Peptide des Thymusgewebes. Peptide haben eine gewebespezifische Eigenschaft. Sie können nur in dem Gewebe arbeiten, aus dem sie ursprünglich isoliert wurden. Durch die Verwendung der Thymus-Peptiden erfolgt im Körper eine Anreicherung des Pools der regulatorischen Peptide des Thymusgewebes. Somit fördert das Einnehmen der Peptide die Normalisierung und Aufrechterhaltung des physiologisch normalen Peptidspiegels in den Zellen des Thymusgewebes und die Normalisierung deren Funktion bis physiologisch normalen Niveau. Wenn die Zellen des Thymus gut funktionieren, so funktioniert das Immunsystem gut. Wenn normale Funktion des Thymus gestört wird, so funktioniert das Immunsystem schlecht. Dies führt zur Störung der Funktionen des Immunsystems.
Normalisierung der Zellfunktionen führt zu Normalisierung der Thymusfunktionen und der Funktionen des Immunsystems, d.h. zur Wiederherstellung der Abwehrkräfte des Körpers.

Thymusdrüsen-Peptide – klinische Studien

Klinische Studien haben gezeigt, dass Thymus-Peptide zur Normalisierung der zellulären Immunität beitragen und die Geweberegeneration bei ihrer Unterdrückung fördern. Klinische Studien zeigten die Zweckmäßigkeit der Anwendung von Thymus-Peptiden in einem Komplex für therapeutische und prophylaktische Zwecke in Kombination mit allen Mitteln der symptomatischen und pathogenetischen Therapie zur Korrektur der sekundären Immundefizites (Immunmodulatoren, Adaptogene, Vitamine und andere). Es ist empfohlen die Thymus-Peptide für die beschleunigte Wiederherstellung der Funktionen des Immunsystems nach Infektionskrankheiten, Strahlen- und Chemotherapie, Auswirkungen der verschiedenen extremen Faktoren auf den Körper (u.a. ionisierende und Mikrowellen-Strahlung) zu verwenden. Die Verwendung von Thymuspeptiden wird auch für ältere Menschen empfohlen, um die Funktionen des Immunsystems aufrechtzuerhalten. Bei der Verwendung von Thymus-Peptiden wurden keine Nebenwirkungen, Komplikationen und Kontraindikationen festgestellt.

Thymusdrüsen-Peptide- empfohlene Verwendungsbereiche

• Immundefizit (primär und sekundär)
• Krebsprävention
• Rehabilitation nach verschiedenen Krankheiten
• Komplexe Wiederherstellung des Immunsystems nach den Erkrankungen der verschiedenen Genese.
• Verschiedene chronische Vergiftungen
• Rehabilitation nach einem Schlaganfall und Herzinfarkt
• Nach Operationen
• Pathologische Zustände, die zur Dysfunktion des Immunsystems führen
• Auswirkungen von extremen Umweltfaktoren
• für die Aufrechterhaltung der funktionellen Aktivität des Immunsystem während des Alterns
• als Bestandteil in verschiedenen Programmen für die Verjüngung des Körpers

Verwendungsbereiche auf der Grundlage der biologischen Effekte der aktiven Stoffe im Produkt, auf der Basis von wissenschaftlichen Daten und praktischen Erfahrungen.

Thymus-Peptide in Präparaten

Aufgrund der Peptide, isoliert aus Thymus, werden sowie Präparaten in Form der Injektionen, Lösungen, Tabletten oder Kapseln, als auch die Nahrungsergänzungsmittel hergestellt.

Thymus-Peptide können bis zu 100 Aminosäuren enthalten. Der aktive Teil des Peptids ist aber sehr klein und enthält normalerweise bis zu 4 Aminosäuren und der Rest spielt keine Rolle in der Regulierung der Wirkung. Bei der Auswahl der Medikamente mit den Thymus muss man darauf achten, damit die kürzesten Peptide in solchen verwenden. Sie haben weniger inaktive Teile und somit bessere Durchdringlichkeit und regulatorische Eigenschaften. Wir verwenden nur Peptide, bekommen laut der Methode der neuesten patentierten Technologie mit dem Molekulargewicht bis zu 10 kDa. Die Präparate auf der Basis dieser Peptide haben derzeit die besten Ergebnisse im Gebiet der Regulierung und daher werden sie auch als Bioregulatoren bezeichnet. Auf der Basis solcher Peptide werden unsere Produkte hergestellt.

Peptide, bekommen aus dem Thymusgewebe, werden in unserem Nahrungsergänzungsmittel Immunget® oder Livprotect® verwendet.

Nahrungsergänzungsmittel auf Basis der Thymus-Peptide sind unschädlich in der Verwendung. Da Peptide endogene Substanzen sind (im Körper produzieren) und die Zelle kann nicht mehr Peptide aufnehmen, als von Natur vorgesehen ist, kann die Verwendung der Peptide keine Überdosis oder irgendwelche Nebenwirkungen verursachen. Es ist zu verstehen, dass die Peptide eine sehr milde Wirkung haben, die sich nur bei der ausreichenden Anreicherung (des Peptidspiegels) der bestimmten Peptide im Körper entwickelt. Im Laufe vielen Jahren wurden Peptide mehr als von 15 Millionen Menschen eingenommen. Während dieser Zeit hatte keiner von ihnen irgendwelche Kontraindikationen oder Nebenwirkungen gehabt.